Marco Guidi
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About
Marco Guidi is the Chief and Owner at HANDCLINIC Lugano, Switzerland. His research primarily focuses on surgical techniques and outcomes related to hand injuries and conditions, with recent publications examining flexor tendon injuries, basal thumb osteoarthritis, and complications in phalanx fractures. He has also contributed to studies on nerve surgery and patient follow-up in conditions such as cubital tunnel syndrome.
Articles (10)
Zusammenfassung Hintergrund Für die Behandlung von Beugesehnenverletzungen der Zone 1a-b sind verschiedene chirurgische Techniken beschrieben. Es ist jedoch kein eindeutiger Goldstandard vorhanden. Ziel dieser multizentrischen Studie war es, die Resultate der Behandlung mit Auszugsnaht- (POS) und Direktnahttechnik (DS) zu vergleichen. Patienten und Methoden Fünfzehn Patienten wurden von 2014 bis 2020 mit der Auszugstechnik und 22 Patienten mit der direkten Nahttechnik behandelt. Beide Gruppen wurden frühfunktionell nach dem «controlled active motion» (CAM) Schema nachbehandelt und an standardisierten Messzeitpunkten untersucht. Daten zu demografischen, chirurgischen und therapeutischen Merkmalen wurden zu Beginn der Studie sowie in den postoperativen Wochen 6 und 13 erhoben. Der primäre Endpunkt war die Komplikationsrate. Zu den sekundären Endpunkten gehörten die Reoperationsrate, der Bewegungsumfang der Finger (ROM) sowie die Kraft und Patientenzufriedenheit. Ergebnisse Das Alter betrug in beiden Gruppen zwischen 18 und 75 Jahre. Das Verletzungsmuster war bei allen Patienten eine komplette Durchtrennung der FDP Sehne durch eine Schnittverletzung. Die Komplikationsrate betrug 41% in der POS und 16% in der DS Gruppe. Die Reoperationsrate war 29% in der POS Gruppe und 8% in der DS Gruppe. Statistisch signifikante Unterschiede gab es beim passiven DIP und passiven PIP und DIP Bewegungsumfang in Woche 6 und 13 zugunsten der Direktnahttechnik. Die Kraftmessung in Woche 13 ergab 28.7 (11.6) kg in der POS Gruppe sowie 21.3 (7.9) kg in der DS Gruppe. Dieser Unterschied war statistisch signifikant. Bei den Zufriedenheitswerten zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied mit 7.5 (2.2) Punkten in der POS und 7.7 (1.3) in der DS Gruppe (p=0.839). Schlussfolgerung Die Studie zeigt eine tiefere Komplikationsrate mit geringerer Reoperationsrate bei einer Direktnaht im Vergleich zur Auszugsnaht. Obwohl die klinischen Resultate beider Gruppen nach 13 Wochen vergleichbar waren, empfehlen wir zur Vermeidung von Komplikationen und zur frühen aktiven Mobilisation wenn technisch möglich die Direktnahttechnik. Zudem sollten zur Verstärkung der Direktnaht wann immer möglich die benachbarten Strukturen miteinbezogen werden.
Year:
2024
Year:
2023
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2023
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2022
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2022
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2022
Year:
2021
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2021
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2021
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2021
Collaborators (1)
Maurizio Calcagni
University Hospital of Zurich
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